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Handelsball 2014

Handelsball2014Wenn es bitterkalt ist und gleichzeitig Balllaune herrscht, sind praktische Frauen gefragt, so wie am Sonnabend im Seminaris: Manche Dame gab an der Garderobe erst den dicken Mantel und wenig später eine Tasche ab – Fellstiefel wurden gegen elegante Pumps getauscht. Gegen die Kälte vor der Tür kämpften Paare dann gemeinsam beim 67. Lüneburger Handelsball. Damit setzten sie gleich eine Empfehlung aus dem Grußwort des Präsidenten des Vereins Lüneburger Kaufleute in Sachen „gute Vorsätze fürs neue Jahr“ um. Martin Aude sagte: „Sie wollen sich mehr bewegen und Sport treiben? Zeigen Sie den Tanzbären der vergangenen Jahre, was in Ihnen steckt!“

Doch zuvor ließen es sich die 180 Gäste im mit historischen und modernen Lüneburg-Motiven dekorierten Saal schmecken. Die Mannschaft um Hoteldirektor Klaus Anger hatte durch den Umbau der Hotelküche zwar mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen, aber Küchenchef Thomas Neger und seine Kollegen verwöhnten die Ballbesucher mit einem viergängigen Menü, dazu gehörten die Kreation Ochsenbäckchen trifft Hummerkrabbe an Sauce Foyot sowie ein Duett von weißer und dunkler Schokoladenmousse. Für besten Service sorgten wie immer verlässlich und freundlich Joachim Prigge und seine Crew. Zur Belohnung spendierte das Publikum einen kräftigen Applaus für die weiße und schwarze Brigade.

Selbstverständlich gab es einiges Ballgeflüster. In dem Jahr, in dem die Region darüber entscheidet, wer künftig im Kreis- und im Rathaus regiert, diskutierten Gäste auch über Politik. Aude empfahl Oberbürgermeister Ulrich Mädge, der für die SPD antritt, und Monika Scherf, die für die CDU den Landratsposten erkämpfen will: „Flüstern Sie Ihrer Tanzpartnerin oder ihrem Tanzpartner ins Ohr, wo das Kreuz zu setzen ist.“ Doch an der Bar und auf dem Parkett schnackten die Besucher gern über andere Themen, natürlich auch über die Wirtschaft – wie sollte es anders sein, wenn Kaufleute und ihre Freunde feiern?

Bis in den frühen Morgen tanzten Gäste zum Sound der „Valendras“ aus Buchholz, sie ließen es sich gut gehen – und freuen sich auf ein neues Ballvergnügen im kommenden Jahr.

(Quelle: Landeszeitung Lüneburg, 27.01.2014 - vielen Dank!) 
 
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