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Handelsball 2011

Die Indikatoren für die Wirtschaft weisen in Richtung gute Laune, sowohl deutschlandweit als auch in der Region. Das spiegelte der Handelsball im Seminaris wider: Kaum hatte die Band "Overdrive" die ersten Takte gespielt, tummelte sich der Großteil der 190 Gäste auf dem Tanzparket. Die Stimmung ist gelöst und optimistisch, auch bei Lüneburgs Kaufleuten.

Die Unternehmer haben sich nicht nur ein rauschendes Fest, sondern auch mal ein Lob verdient, meinte Kaufleute-Präsident Martin Aude zur Eröffnung: "Politik hat in der schwierigen Phase ganz gewiss die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen. In der Analyse kommt mir jedoch zu kurz, dass es die Unternehmen gewesen sind, die auch in der Durststrecke an ihren Beschäftigten festgehalten haben, Risiken eingegangen sind und mit dem optimistischen Blick nach vorn dem Aufschwung Kraft und Flügel verleihen." Er betonte: "Sie alle tragen dazu bei, dass der Aufschwung in Lüneburg stattfindet."

Die Leistungen der Kaufleute waren einer der Gründe, warum sich viele prominente Namen auf der Gästeliste fanden: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols pflegte ebenso Kontakte wie sein Parteifreund Dr. Stefan Porwol aus dem Kultusministerium in Hannover. Verwaltung und Rat repräsentierte Bürgermeister Eduard Kolle (SPD), die Kammern repräsentierten die Präsidenten Eberhard Manzke (Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg) sowie Rolf Schneider von der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Für die Landeszeitung war Chefredakteur Christoph Steiner dabei.

Einen großen Auftritt hatte auch eine besondere Künstlerin: Die 31-jährige Donna Brown lebt mit 85 weiteren behinderten Menschen im SOS-Hof Bockum. Die bunten und fröhlich-schrägen Lüneburg-Motive aus ihrem Pinsel - unter anderem ein "verrücktes Rathaus" - schmückten nicht nur das Foyer und die Bühne, sondern auch die Speisekarte.

Die Menüfolge war aber nicht nur wegen des Motivs positiv in aller Munde. Die Gäste konnten sich marinierte und gebratene Gänseleber, Cremesuppe vom Hokkaidokürbis, Hirsch aus der Göhrde in Wachholderrahmsoße sowie eine Bayerische Creme als Nachspeise schmecken lassen. So viele Kalorien müssen auch wieder abtrainiert werden. Und das taten die Gäste dann fleißig auf der Tanzfläche.

Genauso ausgelassen wie jetzt wollen die Kaufleute auch im kommenden Jahr feiern. Dann haben sie neben der - hoffentlich positiven - Wirtschaftsentwicklung noch mehr Grund für gute Laune. Fast auf den Tag genau am letzten Sonnabend des Januars 2012 wird der Verein Lüneburger Kaufleute 100 Jahre alt. Aude kündigte an: Dann wird kräftig gefeiert. Den Handelsball können sich die Lüneburger schon jetzt rot im Kalender anstreichen.

 

(Quelle: Landeszeitung Lüneburg - vielen Dank!)


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