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Das Buch zum Verein

"Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Sollte man ihn nicht unergründlich nennen?"

Der vermeintlich auf das zurückliegende Jahrhundert beschränkte Ausflug in die Vereinsgeschichte wird zu einem Ausflug in das mittelalterliche Lüneburg, der reichen Salzstadt mit ihren Gilden und Brüderschaften, die sich als Vorgänger des heute noch bestehenden Vereins erweisen.

So mag dieses Buch, das als beste Diplomarbeit des Jahres 2002 den "Ehrensenator-Wilhelm-Preis" gewonnen hat, für viele interessierte Leser mehr als nur spannende Unterhaltung sein.

Wenn Sie Interesse an dem Buch haben, können Sie es sehr gern zu einem Preis von 25,- Euro erwerben.

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Der Verein heute

Auf wirtschaftspolitischer Ebene steht der lokale Verein sehr viel regionalbezogener und individueller da als die überregionalen Institutionen der Wirtschaft wie z.B. dem Arbeitgeberverband oder der Industrie- und Handelskammer. Die Frage, wo sich der Verein zwischen diesen institutionalisierten Interessenvertretungen und den gesellschaftlichen Klubs von Lüneburg positioniert, ist nicht ganz einfach zu beantworten.

Der jährlich stattfindende Handelsball als Aushängeschild der Kaufmannschaft ist eines der gesellschaftlichen Ereignisse in Lüneburg schlechthin, und das fast ebenso bekannte, traditionelle Herrenessen des Vereins dient ebenfalls schwerpunktmäßig der Pflege von Kontakten. Des Weiteren werden vom Vorstand des Vereins und Betriebsbesichtigungen innerhalb und außerhalb Lüneburgs und Reisen mit kulturellem Hintergrund organisiert, die meist gleichermaßen Anregung und Unterhaltung bieten.

Über den Anspruch der Gesellschaftspflege hinaus gehen allerdings die Vortragsveranstaltungen, zu denen interessante und bisweilen auch inhaltlich strittige Redner geladen werden, deren Vorträge nicht selten zu kontroversen Diskussionen über die Stadtpolitik führen und regelmäßig auch in der lokalen Presse Erwähnung finden. Einen noch direkteren politischen Einfluss übt der Verein durch seine fünfprozentige Beteiligung an der Lüneburg Marketing GmbH aus. Er ist dort in der Gesellschafterversammlung neben der Stadt Lüneburg (25%), dem Kurzentrum (11%), dem Verkehrsverein (21%), der Werbe- und Parkgemeinschaft (12,5%), dem Schaustellerverband (10%) und dem Verein aktiver Hoteliers (7,5%), dem Verein der Marktbeschicker (6%) und dem Verein Junger Lüneburger (2%) vertreten.

Engen Kontakt hat der Verein Lüneburger Kaufleute außerdem zu der Werbe- und Parkgemeinschaft, aus dem auch einzelne Mitglieder wiederum Beiratsmitglieder des Vereins sind. Unabhängig davon hat der Verein aber gute persönliche Kontakte zu eigentlich allen Institutionen in Lüneburg und deren jeweils Verantwortlichen, was den Mitgliedern die Gelegenheit eröffnet, Informationen auszutauschen und ihre Ideen auf informeller Ebene einzubringen.

Die Präsidenten

1912 - Hermann Reichenbach

1912 - Hermann Reichenbach

Der 1871 geborene Lüneburger Fabrikant führte 1912 den Handelsverein und den Verein Junger Kaufleute zum Verein der Lüneburger Kaufleute zusammen und wurde im gleichen Jahr zu dessen erstem Präsidenten gewählt.  Er kann somit als Gründervater des Vereins angesehen werden.

Hermann Reichenbach war der jüngere von zwei Söhnen des Lüneburger Ehrenbürgers und Fassfabrikanten Senator Johannes Reichenbach, dem zu Ehren 1908 die Stadt vor der heutigen IHK den „Reichenbachbrunnen“ errichten ließ. Schon früh war Hermann Reichenbach dazu bestimmt, das väterliche Unternehmen weiterzuführen. Nach Ausbildung u.a. in Lüneburg, Osnabrück und Ostpreußen trat Hermann 1897 in die Fassfabrik ein und wurde nach dem Tode seines Vaters 1921 alleiniger Inhaber. In den zwanziger Jahren waren wirtschaftlich äußerst schwierige Umstände zu meistern: die Folgen des 1. Weltkrieges, der Brand der Sägerei der Fabrik (1924) und die Weltwirtschaftskrise (1929). Reichenbach musste all seine Kraft auf das Unternehmen konzentrieren und gab 1924 nach dem Feuer in der Sägerei mit einhergehenden erheblichen Produktionsausfällen das Amt des Präsidenten des Vereins der Lüneburger Kaufleute auf. In der Fassfabrik reagierte er mit einer teilweisen Produktionsumstellung unter anderem auf Parkettböden. Im Jahre 1931 konnte das 300-jährige Firmenjubiläum gefeiert werden.
Anfang 1932 übernahm Hermann Reichenbach in politisch sehr unruhigen Zeiten ein neues Ehrenamt und wurde IHK-Präsident. Kurz darauf wurde er zunächst durch Wilhelm Fressel jun. abgelöst, der dieses Amt seinerseits nur wenig später an Wilhelm Burmeister, zugleich auch Ortsgruppenleiter der Lüneburger NSDAP, abgeben musste. Hermann Reichenbach war kein Anhänger der Nazi-Ideologie, die aber von nun an Stück für Stück die Herrschaft in allen gesellschaftlichen Bereichen an sich riss. In der Folge verlor er sämtliche politischen Ämter und Ehrenämter und damit auch sein unternehmerisches Netzwerk.
Nachdem Reichenbach im Oktober 1935 überraschend verstarb, trat sein einziges Kind, die verwitwete Käthe Staak (geb. Reichenbach, 1900-1984) ein schweres Erbe an. Da ihre Mutter Gertrude Reichenbach einen jüdischen Vater hatte, galt Käthe Staak nach der NS-Terminologie als "Mischling zweiten Grades". Inwiefern der Verkauf des Traditionsunternehmens 1940 an den Barackenfabrikanten Rabe nicht nur wirtschaftlichen Zwängen geschuldet war, ist bis heute nicht vollständig geklärt und Gegenstand der Forschung.

1924 - Wilhelm Fressel (jun.)

1924 - Wilhelm Fressel (jun.)

Der 1883 geborene Spross einer alten Lüneburger Kaufmannsfamilie trat nach einer gründlichen Ausbildung im In- und Ausland im Alter von 30 Jahren in das Familienunternehmen ein. Noch bis ins hohe Alter hinein führte er, später unterstützt durch seinen Sohn, die im Jahre 1806 gegründete Eisen- und Kolonialwarenhandlung en gros Julius Kallmeyer mit den zentral gelegenen Verkaufsräumen Am Sande. Im Jahre 1924 wurde Wilhelm Fressel zum Präsidenten des Vereins Lüneburger Kaufleute gewählt. Dieses Ehrenamt hatte er bis 1932 inne. In diesem Jahre wurde er zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer gewählt, woraufhin er, wie schon sein Vorgänger, sein Amt als VLK-Präsident zur Verfügung stellte. Bereits 1933, mit dem Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft, endete jedoch seine IHK-Präsidentschaft. Fressel, der nie ein Anhänger der Nazi-Ideologie war, kehrte nach dem Krieg an die Spitze des IHK-Präsidiums zurück, dem er bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden im Jahre 1952 vorgestanden hat. Seine langjährige und aufopferungsvolle ehrenamtliche Tätigkeit für die regionale Wirtschaft wurde mit der folgenden Wahl zum ersten Ehrenpräsidenten in der damals schon fast hundertjährigen Kammergeschichte gewürdigt.
 

1932 - Georg Kahle

1932 - Georg Kahle

Geboren 1893 in Hannover, brachte es Georg Kahle recht früh zum Direktor der Wachsbleiche. Seit spätestens 1932 bekleidete er dieses Amt, von
dem er nach 29jähriger Tätigkeit im Dienste der Firma Ende 1956 in den Ruhestand trat. In schwierigen Zeiten hatte er das Unternehmen geführt, vor allem schaffte er den Wiederaufbau der zu rund 80 Prozent noch in den letzten Kriegstagen ausgebombten Fabrikanlagen, ohne dabei das Unternehmen in die Abhängigkeit der Banken zu bringen. Er leitete das praktisch schuldenfreie Werk bis 1956, als Veränderungen im Aktienbesitz zu einem Wechsel des Vorstands führten. Daneben war Georg Kahle in vielen Organisationen der Wirtschaft vertreten, so z.B. als Mitglied der Vollversammlung der Industrieund Handelskammer sowie als Vorsitzender mehrerer Fachausschüsse.

1933 - Lüthje tho Seeth

1933 - Lüthje tho Seeth

Der 1880 auf einem Hof in Hahnenkamp bei Elmshorn geborene Schleswig-Holsteiner erwarb im Jahre 1912 das Lüneburger Bekleidungsgeschäft Richard Kreplin in der Großen Bäckerstraße 2-4 mitsamt dem Firmennamen.

Zusammen mit seiner Ehefrau Therese baute er das Geschäft nach dem ersten Weltkrieg konsequent aus. Die anfänglich achtköpfige Belegschaft wuchs auf 90 Angestellte im Jahre 1952. Neben seinem kaufmännischen Engagement betätigte er sich in vielen Ehrenämtern, so dass er im Jahre 1954 zu einem Ehrenbeamten der Stadt Lüneburg ernannt wurde.

Den Verein Lüneburger Kaufleute leitete er von 1933, als aufgrund der neuen Wirtschaftsordnung ein Einzelhändler anstelle des Fabrikdirektors für das Präsidentenamt gesucht wurde, bis 1939.

1946 - Erich Weber

1946 - Erich Weber

Erich Webers Vorfahren waren im vorigen Jahrhundert als Lohgerber aus dem Allgäu zugewandert. Der Vater wurde Bäckermeister.

Sohn Erich, geboren 1882, erzählte später gern, wie er sich als Lehrling beim Eisenwerk mit einem Monatslohn von 6 Mark die ersten Sporen verdiente, es später zum Abteilungsleiter bei der Wachsbleiche brachte und 1914 den Sprung in die Selbständigkeit wagte. Mit seiner noch heute existierenden „Erich Weber KG” mit einem Büro in der Großen Bäckerstraße betätigte er sich im Versicherungs- und Immobiliengeschäft. 39 Jahre lang hat er von 1921 bis 1960 als Vorsitzender des Verkehrsvereins dafür gewirkt, seine Heimatstadt Lüneburg zu einem Anziehungspunkt für die Besucher aus dem In- und Ausland zu machen.

Von 1946 bis 1951, in der schweren Zeit nach dem Krieg, übernahm er darüber hinaus noch das Amt des Präsidenten des Vereins Lüneburger Kaufleute.

1951 - Peter A. Andresen

1951 - Peter A. Andresen

Im Jahre 1880 in Stepping (Dänemark) geboren, absolvierte Peter A. Andresen schon früh eine Lehre als Verkäufer im Textileinzelhandel.

Nach einigen Jahren der Arbeit in Sachsen-Anhalt trat der damals gut Zwanzigjährige eine Stelle als Abteilungsleiter bei der Firma Richard Kreplin in Lüneburg an. Schon wenige Jahre später konnte er seine Vorgesetzten von der Idee überzeugen, u.a. die Herrenkonfektion in die neu zu gründende Firma Spezialhaus Kreplin mit separaten Geschäftsräumen, ebenfalls in der Bäckerstrasse, auszugliedern.

Von 1909-1923 leitete er das neue Unternehmen als Geschäftsführer, später wurde er zum persönlich haftenden Gesellschafter der zur OHG umgewandelten Firma. Obgleich er schon in hohem Alter war, übernahm er den Vorsitz des Vereins Lüneburger Kaufleute von seinem Vorgänger, der aus Altersgründen ausschied.

1957 - Helmut Schimpf

1957 - Helmut Schimpf

Helmut Schimpf, gebürtig 1910 in Stettin, begann seine berufliche Laufbahn als Stift bei Tetzlaff und Wenzel, einem der damals größten Unternehmen der Lebensmittelbranche mit internationalen Handelsbeziehungen, Groß- und Einzelhandel und eigener Fabrikation.

Schon damals konnte er als Lehrling Erfahrungen im Ausland machen. Mit 25 Jahren war er Prokurist des Gesamtunternehmens und mit 26 selbständiger Betriebsführer einer Zweigfirma mit mehr als hundert Mitarbeitern. Der Krieg verschlug den Pommern von der Oder an die Ilmenau, wo er seine aus Ostpreußen geflohene Familie und eine neue Heimat fand. Mit 35 Jahren wurde er Mitinhaber des Konzerns, der nach dem Kriege mit anfangs nur drei Mitarbeitern wieder aufgebaut wurde. Genau 25 Jahre lang war der Wahl-Lüneburger als Vereinsvorsitzender „Lüneburgs Kaufmann Nr. 1”.

Er gab dem Verein Lüneburger Kaufleute, der in den Jahren 1956 und 1957 der Auflösung nahe war, neuen Schwung: ein halbes Dutzend Teilnehmer war die Regel, wenn die Kaufmannschaft zu gemeinsamen Aktivitäten lud – doch das sollte sich bald ändern. Zusammen mit einem engagierten Vorstand erweckte er die Veranstaltungen des Vereins wie den Handelsball, das neu eingeführte Herrenessen, die Vorträge und Besichtigungen zu neuem Leben.

1982 - Peter O. Andresen

1982 - Peter O. Andresen

Peter O. Andresen folgte seinem Vater nicht nur als geschäftsführender Gesellschafter im Spezialhaus Kreplin, sondern auch im Amt des Präsidenten des Vereins Lüneburger Kaufleute nach:

Der 1928 gebürtige Lüneburger absolvierte nach der Schulzeit eine kaufmännische Ausbildung im väterlichen Geschäft und begann seine berufliche Laufbahn 1947 zunächst als kaufmännischer Angestellter in dem Lehrbetrieb. Sechs Jahre später folgte ein Studium an der staatlichen Textilfachschule Neumünster. Im Jahre 1964 wurde der staatlich geprüfte Textilkaufmann Geschäftsführer des „Spezialhauses Kreplin“ und 1967 schließlich geschäftsführender Gesellschafter.

In einer überraschenden Wahl wurde P.O. Andresen, der zu Zeit bereits in vielen anderen Ehrenämtern tätig zum Präsidenten des Vereins Lüneburger Kaufleute gewählt. Bereits zwei Jahre später erschien Satzung des Vereins, die u.a. die Amtszeit der Präsidenten auf drei zusammenhängende Wahlperioden, insgesamt also auf 9 Jahre, beschränkte.

1989 - Rüdiger Curdt

1989 - Rüdiger Curdt

Einer der echten „Lüneburger”. Schon mit 24 Jahren stieg der im Jahre 1944 geborene Rüdiger Curdt nach seiner Berufsausbildung zum Augenoptiker in Kiel und der Ausbildung zum Augenoptikermeister in der HFA München in das väterliche Geschäft „Brillen Curdt” ein.

Im Jahr 1972 übernahm er die Leitung des väterlichen Geschäftes, die er noch heute innehat. 1968 trat er dem Verein Lüneburger Kaufleute bei – als eines der damals vermutlich jüngsten Mitglieder. Während seiner 7-jährigen Amtszeit als Präsident des Vereins Lüneburger Kaufleute engagierte er sich für eine Intensivierung des Gedankenaustausches und versuchte, die Jugend stärker an die Tradition des Vereines heranzuführen.

Rüdiger Curdt hat sich u.a. dafür eingesetzt, den Mitgliedern ihre Heimatstadt näher zu bringen. In Lüneburg hat er sich nicht zuletzt einen Namen gemacht durch sein kritisches Engagement bei der Vorplanung der Verkehrsberuhigung.

1996 - Kurt-Henning Gerhard

1996 - Kurt-Henning Gerhard

Mit Kurt-Henning Gerhard wurde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Mitglied des Vereins Präsident, das eigentlich gar kein Kaufmann ist: Gerhard ist Rechtsanwalt und Notar in Lüneburg.

1948 in Lüneburg geboren, aufgewachsen in Kovahl bei Dahlenburg, Abitur in Dannenberg und Dienstzeit bei der Polizei in Hamburg, dann Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen und Göttingen. Seit 1977 ist er Partner der Sozietät Dr. Schimmelpfennig, Niemann und Partner in Lüneburg. Den Vorsitz des Vereins übernahm er, anders als seine Vorgänger, als „Seiteneinsteiger”, also ohne zuvor Mitglied des Vorstandes oder des Beirats gewesen zu sein. Während seiner Amtszeit, die er von vornherein auf fünf Jahre beschränkte, engagierte er sich geschickt für die Interessen der Kaufleute und für das Ansehen des Vereins.

Sein besonderes Anliegen war die Förderung des Stadtmarketings und die Gründung der Lüneburg Marketing GmbH, an der der Verein Lüneburger Kaufleute Mitgesellschafter wurde. Bis 2002 war er Mitglied des Aufsichtsrates der Marketinggesellschaft.

2001 - Detlev von Plato

2001 - Detlev von Plato

Detlev von Plato wurde 1952 in Mönchengladbach geboren und 1979 als Offizier nach Lüneburg versetzt. Er blieb der Stadt bis heute treu.

Sein Abitur absolvierte er im Internat Salem am Bodensee. Nach einem Volontariat bei der Deutschen Bank ließ er sich zum Offizier in der Bundeswehr ausbilden. Nach seiner zwölfjährigen Dienstzeit erlangte er den Dienstgrad Major und schloß das Studium der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Universität der Bundeswehr in Hamburg mit dem Diplom-Kaufmann ab. Im Jahre 1986 wechselte er schließlich in die freie Wirtschaft und begann zunächst in Lüneburg als Verkaufsleiter in der Autozentrum Havemann GmbH, einem Vertragshändler für Audi, VW und Porsche mit 270-jähriger Tradition. 1989 wechselte er für fünf Jahre in die Geschäftsführung des BMW-Vertragshändlers Sagehorn GmbH, Lüneburg.

Im Jahre 1998 kehrte er nach Aufgaben in der Geschäftsführung der Claassen Holding GmbH in Lüneburg sowie als Vorstand der Dürkop Holding AG in Braunschweig, wieder in das Haus Havemann zurück, jetzt als geschäftsführender Gesellschafter.

Zusätzlich zu anderen ehrenamtlichen Aktivitäten wie z.B. der Mitgliedschaft im Rotary Club Lüneburg, wurde er im Jahre 2001 in das Präsidentenamt des Vereins Lüneburger Kaufleute gewählt. Er vertritt die Interessen der Lüneburger Kaufmannschaft auch als Aufsichtsratsvorsitzender der Lünburg Marketing GmbH und der Lüneparken GmbH - beides als Ehrenamt und ist darüberhinaus Vizepräsident des Arbeitgeberverbandes Lüneburg - Norostniedersachsen e.V.

Detlev von Plato ist der Initiator für diese erste Dokumentation über die Geschichte des Vereins Lüneburger Kaufleute.

Am 31.05.2007 übergab Detlev von Plato das Amt an seinen Stellvertreter Martin Aude.

2007 - Martin Aude

2007 - Martin Aude

Martin Aude ist kein waschechter Lüneburger, sondern ein Zugezogener. 1959 in Barmstedt/Holstein geboren ging er nach Reserveoffizierslaufbahn und Studium zur Allianz AG als Trainee für den Führungskräftenachwuchs. Nach Stationen in Hamburg, Frankfurt und Bremen wechselte er 1992 zu den Itzehoer Versicherungen VvaG. Dort wurde er zunächst als Vorstandsassistent eingesetzt, um schließlich als Vertriebsprokurist und Geschäftsführer eines Tochterunternehmens zu arbeiten. Im Jahre 2000 wechselte er zu den VGH Versicherungen, um als Regionaldirektor die Leitung der Regionaldirektion Lüneburg zu übernehmen.
2001 kam er bereits in den Beirat des Vereins Lüneburger Kaufleute und wurde 2004 zum Vizepräsidenten gewählt. Drei Amtsperioden lang von 2007 bis 2016 stand er dem Verein als Präsident vor.

Neben verschiedenen Ehrenämtern und Mitgliedschaften (Rotary Club Lüneburg, Aufsichtsratsmitglied in der Gesundheitsholdung Lüneburg gGmbH und im Städtischen Klinikum gGmbH) vertrat er die Interessen der Kaufleute als Mitglied im Aufsichtsrat und in der Gesellschafterversammlung der Lüneburg Marketing GmbH. 

Bei seinem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt übergab Martin Aude den Verein Lüneburger Kaufleute mit etwas mehr als 400 Mitgliedern und sehr gesunder Altersstruktur.

ab 2016 - Michael Zeinert

ab 2016 - Michael Zeinert

Der gebürtige Niedersachse (Jahrgang 1963) ist seit 2008 Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Er lebt in Lüneburg, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
 
Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Bonn und Münster trat Zeinert 1992 in die IHK-Organisation und übte verschiedene Tätigkeiten bei den Industrie- und Handelskammern in Kiel und Dortmund sowie beim DIHK in Brüssel aus. Vor seinem Wechsel an die Spitze der IHK Lüneburg-Wolfsburg war er in Kiel verantwortlich für die Bereiche Handel und Tourismuswirtschaft.